Aufruf zur Mitarbeit – Betrifft: Strafverfahren „Sturm auf den Reichstag“ vom 29. August 2020

Berlin, 4. August 2022

Die Telegram-Gruppe „Reichstag AZ“ wurde von Christian Mantey eingerichtet, um Beweismaterial, wie Videos, Zeugenaussagen und Fotos, vom 29. August 2020 vor dem Reichstagsgebäude zusammen zu tragen.

Seit etwa Mitte Juli erhalten Menschen, die an diesem Tag vor Ort waren, und deren Personalien von der Polizei erfasst wurden, Anschreiben von der „Polizei Berlin“ mit der schriftlichen Belehrung, sich im Strafverfahren zum sog. „Sturm auf den Reichstag“ zu äußern.

Die Telegram-Gruppe „Reichstag AZ“ bietet die Möglichkeit zur Archivierung von Informationsmaterial, sowie zum Kontakt, um sich beispielsweise bei den weiteren gerichtlichen Vorgängen zu unterstützen.

Ziel ist es, eine genaue, transparente und sortierende Beleuchtung der Ereignisse des 29. Augustes 2020 zu bewerkstelligen.

Wir freuen uns über Ihre Mitarbeit und Zusendungen.


Bekenntnis, Gedenken und Aufruf für die Opfer des inszenierten „Sturms auf den Reichtag“ am 29. August 2020 in Berlin

Berlin, 31. Juli 2022

Nimm Kontakt mit uns auf ->

Liebe Mitmenschen,

am 29. August 2020 fand in Berlin eine Großdemonstration auf der Straße des 17. Juni gegen die Coronamaßnahmen statt. Die Teilnehmer an dieser Demonstration werden sich ganz sicherlich an diesen Tag in Berlin erinnern – an die gemeinsame Anreise, das schöne Wetter und vor allem an das Miteinander, die Resonanz und das Zeichen, das von dieser Veranstaltung an die Welt gesendet wurde: WIR SIND MIT DEN VERÄNDERUNGEN und DEN BESCHNEIDUNGEN UNSERER GRUNDRECHTE NICHT EINVERSTANDEN!

Aber auch jene werden sich an diesen Tag erinnern, die an dieser Demonstration ganz bewusst nicht teilgenommen haben und eben dem anderen Teil dieser Gesellschaft angehörten, der eben nicht dieser Meinung gewesen ist. Alle zusammen können wir aber nach zwei Jahren der „Meinungsvershiedenheiten“ auf jeden Fall feststellen: ES IST EIN GROßER RISS IN DER GESELLSCHAFT.

Der inszenierte Sturm auf den Reichstag

Zur gleichen Zeit befanden sich vor dem Reichstagsgebäude („DEM DEUTSCHEN VOLKE“) einige hundert Menschen zu einer Kundgebung zusammen, bei der es zu dem berühmten „Sturm auf den Reichstag“ kam.

Nun, beinahe zwei Jahre später, treffen Briefe der Berliner Justiz bei den Teilnehmern ein und sie werden beschuldigt, Teil einer gewalttätigen Menschenmenge gewesen zu sein, die sich am „Sturm auf den Reichstag“ beteiligt haben sollen. Mehr als 200 Strafverfahren sollen eröffnet worden sein.

Mittlerweile ist die Situation und die Zukunftsaussichten in unserem Lande nicht besser und die Sorgen der Menschen eher größer geworden: Armut, Zukunftsängste, Isolation, Angst, Krieg etc., die gesellschaftliche Spaltung ist größer geworden und so verwundert es nicht, dass die Justiz nach zwei Jahren nun jene Menschen kriminalisieren möchte, die sich bereits damals für Freiheit, Frieden und Souveränität engagiert haben. Damals wie heute werden die Menschen, die sich sowohl auf der Großdemontration als auch auf der Kundgebung befanden von den Medien, aber auch von einem Teil der Gesellschaft, als Coronaleugner, Reichsbürger, Rechte, Wutbürger, Antisemiten und Nazis bezeichnet, diffamiert und diskreditiert. So wird es ein Leichtes sein, Oppositionelle abzustrafen und zu kriminalisieren.

Kriminalisierung und Diffamierung oppositioneller Menschen in Deutschland

Was vor dem Reichstag wirklich an gewalttätigem Verhalten seitens der Teilnehmer stattfand, wurde hinreichend dokumentiert.

Was war aber die Intention und warum nahmen Menschen an der Kundgebung vor dem Reichstag teil? Darüber wird nicht gern gesprochen, denn es steht im krassen Gegensatz zu allen Vorwürfen und Diffamierungen, die jenen Menschen vorgeworfen werden, die sich seit Jahren dafür engagieren, ihr verbrieftes Recht einfordern, dass Deutschland endlich vom Reichsbürgertum, dem Nazismus und Militarismus in Deutschland befreit werden, so wie es den Deutschen 1945 auferlegt und auch im Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland im Artikel 139 verankert wurde:

Die zur „Befreiung des deutschen Volkes vom Nationalsozialismus und Militarismus“ erlassenen Rechtsvorschriften werden von den Bestimmungen dieses Grundgesetzes nicht berührt.

Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland

Mittlerweile haben viele Menschen, vor allem im Zuge der aktuellen Politik der Bundesregierung gelernt und festgestellt, dass Gesetze, Abkommen und internationale Übereinkommen wie die UN-Charta, das Völkerrecht sowie das Menschenrecht in der westlichen Wertegemeinschaft und in ihrer selbsternannten „regelbasierten Ordnung“ nichts zählen und Recht bekommt nur jener, der die Macht und die Mittel hat, dieses Recht auch durchzusetzen.

Wir können uns aus diesem Grunde nur selbst helfen, zusammenhalten und gegen dieses barbarische Unrecht zusammenstehen, Öffentlichkeit und Transparenz herstellen und an diesem Beispiel anschaulich zeigen, wohin uns diese „regelbasierte Ordnung“ führt, die weder etwas mit Demokratie, noch mit dem Willen zum Frieden und erst recht nichts mit der Brüderlichkeit der Völker und Kulturen dieser Erde zu tun hat.

Wenn wir diesem Dogma und der Missachtung jeglicher Normen des Völker- und Menschenrechts widersprechen wollen, müssen wir ein Gegengewicht entwickeln, um diese barbarischen Zustände nicht weiter in unserer Gesellschaft ausufern zu lassen.

Aus diesem Grunde beginnen wir hier mit unserem ersten Aufruf ! Nimm Kontakt zu uns auf und solidarisiere dich…

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Aufruf zur Mitarbeit – Betrifft: Strafverfahren „Sturm auf den Reichstag“ vom 29. August 2020

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